Leistung

GEO-Audit als Grundlage Ihrer KI-Sichtbarkeit

Bevor jemand Inhalte schreibt oder Technik umbaut, sollte klar sein, wo ein Unternehmen heute steht. Das GEO-Audit liefert diese Bestandsaufnahme: dokumentiert, nachvollziehbar und mit einer Reihenfolge für die nächsten Schritte.

Erst messen,
dann handeln.

Ein GEO-Audit ist die systematische Analyse, wie KI-Systeme Ihr Unternehmen heute wahrnehmen und warum. Es beantwortet drei Fragen: Bei welchen Kundenfragen kommen Sie vor, welche Quellen nutzen die Systeme dafür, und was hindert sie daran, Sie häufiger zu nennen. Aus den Antworten entsteht die Grundlage für alles Weitere. Wer seine KI-Sichtbarkeit analysieren will braucht genau diese drei Antworten, bevor er Geld in Inhalte oder Technik steckt.

Wann ein Audit sinnvoll ist und welche Fragen am Anfang stehen

Typische Anlässe

  • Ein Wettbewerber wird in KI-Antworten genannt, Sie nicht, und niemand weiß warum
  • Kunden erwähnen im Erstgespräch, dass sie Anbieter per ChatGPT oder Perplexity verglichen haben
  • Ein Relaunch steht an und die Inhalte sollen diesmal für Menschen und Maschinen funktionieren
  • Das Marketingbudget soll neu verteilt werden und GEO braucht eine belastbare Entscheidungsgrundlage
  • Die Website ist technisch gewachsen und niemand hat seit Jahren Crawling und Indexierung geprüft

Ausgangsfragen, die wir mit Ihnen klären

  • Welche Leistung soll sichtbar werden, und für welche Zielgruppe?
  • Welche Fragen stellen Interessenten in Vertrieb und Support am häufigsten?
  • In welcher Region und in welcher Sprache wird gesucht?
  • Welche Wettbewerber sollen als Vergleich dienen?
  • Welche Systeme sind für Ihre Kunden relevant: ChatGPT, Perplexity, Google, andere?

Diese Antworten bestimmen den Fragenkatalog und der Fragenkatalog bestimmt die Qualität des gesamten Audits. Eine Analyse mit zwanzig beliebigen Fragen bringt wenig. Eine Analyse mit vierzig Fragen, die aus echten Kundengesprächen stammen zeigt, worauf es ankommt.

Die Bausteine

Was im GEO-Audit geprüft wird

Sechs Bereiche, die zusammen ein vollständiges Bild ergeben. Je nach Ausgangslage hat einer davon mehr Gewicht als die anderen.

Dokumentierte Abfragen

Jede Frage aus dem Katalog wird in den vereinbarten Systemen gestellt, mit festgehaltenen Einstellungen, Datum und Recherchemodus. Wir notieren Nennung, Zitat und Empfehlung getrennt und wiederholen die Abfragen, damit Zufallstreffer erkennbar werden.

Technische Prüfung

Crawling, Indexierung, Statuscodes, Canonicals, Weiterleitungen, interne Verlinkung, Ladezeit und die Frage, ob Inhalte als normales HTML lesbar sind. Hier zeigt sich, ob ein System Ihre seiten überhaupt verwenden kann.

Inhaltsprüfung

Beantworten Ihre Seiten die Fragen aus dem Katalog? Gibt es konkrete Vorgehensweisen, Beispiele, eigene Erkenntnisse und klare Aussagen zu Grenzen? Oder stehen dort Leistungsnamen mit Adjektiven?

Unternehmensinformationen

Firmenname, Rechtsform, Leistungsgebiet, Schwerpunkte und Ansprechpartner werden auf Website, in Verzeichnissen und Profilen verglichen. Widersprüche an dieser Stelle führen regelmäßig zu falschen oder fehlenden Nennungen.

Externe Quellen

Welche Seiten außerhalb Ihrer Website sprechen über Sie, und was sagen sie? Fachartikel, Verbände, Verzeichnisse, Bewertungen und Erwähnungen in Branchenmedien bilden den Kontext, den Systeme zur Bestätigung heranziehen.

Wettbewerbsvergleich

Dieselben Fragen, dieselben Systeme, zwei bis drei Wettbewerber. Nicht um Rankings zu behaupten, sondern um zu verstehen, welche Quellen und Inhalte bei anderen zur Nennung führen und welche bei Ihnen fehlen.

Beispiel

So kann eine Befundliste aussehen

Die folgende Tabelle ist ein konstruiertes Beispiel. Sie zeigt das Format, nicht echte Messergebnisse eines Kunden. Jede Zeile verbindet einen Befund mit seiner ursache, der Priorität und dem nächsten Schritt.

BefundUrsachePrioritätNächster Schritt
Bei 8 von 12 Anbieterfragen wird ein Wettbewerber genannt, das Unternehmen nichtWettbewerber hat Leistungsseiten mit konkreten Ablaufbeschreibungen, das Unternehmen nur ÜberschriftenHochDrei Leistungsseiten mit Vorgehen, Voraussetzungen und Beispielen ausbauen
Leistungsgebiet wird in Antworten als „Köln“ statt „Bonn und Rhein-Sieg“ angegebenVerzeichniseintrag und Social-Profil nennen eine alte AdresseHochEinträge korrigieren, Leistungsgebiet auf der Website eindeutig benennen
Fachseiten werden in keiner Antwort als Quelle genanntSeiten liegen hinter einer Noindex-Anweisung aus einem früheren RelaunchHochNoindex entfernen, Indexierung in der Search Console prüfen
Bei Erklärfragen zum Thema wird das Unternehmen in 2 von 10 Fällen zitiertEin Glossar vorhanden, aber ohne Beispiele und ohne Verknüpfung zu LeistungenMittelGlossareinträge um Beispiele und Links ergänzen
Keine externe Erwähnung aus den letzten zwei JahrenLetzter Fachbeitrag 2023, Verbandsprofil unvollständigMittelVerbandsprofil aktualisieren, einen Fachbeitrag pro Quartal planen
Antworten im reinen Modellwissen nennen das Unternehmen gar nichtMarke zu jung, keine Aussage zur Ursache möglichNiedrigNicht beeinflussbar, in Monitoring aufnehmen und beobachten

Die Zahlen in diesem Beispiel sind frei gewählt. Im echten Audit steht hinter jeder Zahl ein definierter Nenner: so viele Fragen, so viele Systeme, so viele Durchläufe. Ohne diesen Nenner wäre eine Nennungsrate nur eine Behauptung.

Kurze Einschätzung oder systematisches Audit?

Die kurze Einschätzung

Jeder kann in einer halben Stunde fünf Fragen in zwei Systemen stellen und sich einen Eindruck verschaffen. Das ist sinnvoll, um ein gefühl für die Lage zu bekommen oder um zu entscheiden, ob das Thema überhaupt relevant ist. Es ist keine Grundlage für Investitionsentscheidungen, weil die Antworten bei fünf Fragen und einem Durchlauf stark vom Zufall abhängen. Wir machen eine solche Einschätzung im Erstgespräch mit Ihnen, um den passenden Umfang zu bestimmen.

Das systematische Audit

Ein bezahltes Audit unterscheidet sich nicht durch mehr Seiten im Bericht, sondern durch Methodik: ein mit Ihnen abgestimmter Fragenkatalog, mehrere Systeme, wiederholte Durchläufe, ein Wettbewerbsvergleich mit gleicher Methode und eine technische sowie inhaltliche Prüfung, die Ursachen benennt statt Symptome. Das Ergebnis hält auch dann wenn jemand im Unternehmen kritisch nachfragt. Umfang und Preis richten sich nach Seitenzahl, Fragen und Systemen und stehen im individuellen Angebot.

Ergebnisse

Was Sie am Ende in der Hand haben

Drei Dokumente, die Sie unabhängig von uns weiterverwenden können.

01

Fragenkatalog

Die abgestimmten Fragen Ihrer Zielgruppe, sortiert nach Recherchephase und Wichtigkeit. Er bleibt die Messlatte für alle späteren Abfragen und lässt sich jederzeit erweitern.

02

Befundliste

Jeder Befund mit Beleg, Ursache und Priorität. Technische Punkte mit konkreter URL, inhaltliche Punkte mit der betroffenen Seite, Datenpunkte mit Quelle und Datum.

03

Priorisierte Roadmap

Die Reihenfolge der Maßnahmen nach Aufwand und erwartetem Nutzen, getrennt nach „intern umsetzbar“ und „mit Unterstützung“. Daraus kann direkt eine GEO-Strategie werden, muss aber nicht.

Ablauf

Wie das Audit abläuft und was wir dafür brauchen

Der Ablauf ist in vier schritten organisiert. Zuerst ein Gespräch von etwa einer Stunde, in dem wir Ziele, Zielgruppe, Wettbewerber und Systeme festlegen und den Fragenkatalog anlegen. Dann die Abfragerunden und die technische sowie inhaltliche Prüfung, die wir ohne Ihr Zutun durchführen. Anschließend ein Termin, in dem wir die Befundliste gemeinsam durchgehen und die Priorisierung abstimmen. Zum Schluss erhalten Sie alle Dokumente und eine Empfehlung, wie es weitergehen kann.

Von Ihnen brauchen wir Zugang zur Search Console, Lesezugriff auf die Website, eine Liste häufiger Kundenfragen aus Vertrieb und Support sowie zwei bis drei Wettbewerber, die Sie regelmäßig im Markt sehen. Vorhandene Unterlagen wie Angebote oder Präsentationen helfen bei der Inhaltsprüfung weil sich daran erkennen lässt, welches Wissen im Haus vorhanden ist, aber noch nicht auf der Website steht.

Die technische Prüfung stützt sich auf die Grundlagen, die wir auf der Seite SEO für KI-Suche beschreiben. Wie wir die Abfragen methodisch anlegen und wiederholen, erklärt die Seite KI-Monitoring. Was Nennung, Zitat und Empfehlung voneinander unterscheidet, steht unter KI-Sichtbarkeit für Unternehmen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum GEO-Audit

Wie lange dauert ein GEO-Audit?

Das hängt von Seitenzahl, Fragenkatalog und Anzahl der Systeme ab. Weil wir Abfragen an mehreren Tagen wiederholen um Schwankungen zu erkennen, vergehen zwischen Kickoff und Ergebnistermin in der Regel einige Wochen. Den konkreten Zeitrahmen nennen wir im Angebot.

Müssen wir nach dem Audit mit VQO weiterarbeiten?

Nein. Das Audit ist die Leistung, GEO-Analyse der Name des Modells, mit dem Sie es beauftragen, und beides ist in sich abgeschlossen. Fragenkatalog, Befundliste und Roadmap gehören Ihnen, und viele Punkte lassen sich intern umsetzen. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung möchten, ist das ein eigenes Angebot.

Können wir das Audit auf ein einziges System beschränken?

Technisch ja, wir raten aber davon ab. Die Systeme ziehen unterschiedliche Quellen heran, und erst der Vergleich zeigt, ob ein Befund am System oder an Ihren Inhalten liegt. Zwei bis drei Systeme sind ein sinnvoller Rahmen.

Was passiert, wenn das Audit ergibt, dass GEO für uns wenig bringt?

Dann sagen wir das. Es gibt Geschäftsmodelle, bei denen Kunden nicht recherchieren, sondern vorbeikommen oder empfohlen werden. In dem fall ist die Befundliste trotzdem nützlich, weil die technischen und inhaltlichen Punkte auch für die klassische Suche gelten.

Nächster Schritt

Wissen, wo Sie stehen.

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Unternehmen, Ihre wichtigsten Leistungen und zwei Wettbewerber. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Umfang und Fragenkatalog und erstellen ein individuelles Angebot.

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