Die Frage ist ein Lebenssachverhalt
Kündigung, Unfall, Trennung, Mahnbescheid, Abmahnung. Mandanten fragen mit ihrem Fall, nicht mit dem Paragrafen. Inhalte, die vom Sachverhalt zur rechtlichen Einordnung führen, werden diesen Fragen zugeordnet.
Wer eine Kündigung bekommt, einen Erbstreit vor sich hat oder einen Vertrag prüfen lassen will, fragt heute oft zuerst ein KI-System, welche Kanzlei in der Nähe dafür die richtige ist. Diese Seite zeigt, wie eine Kanzlei in solchen Antworten vorkommt, innerhalb der Grenzen von § 43b BRAO und der Berufsordnung.
Rechtsuchende beschreiben ihr Problem, nicht das Rechtsgebiet. „Mein Arbeitgeber hat mich nach 14 Jahren gekündigt, was kann ich tun“ ist eine typische Frage an ChatGPT, und erst in der Antwort taucht der Begriff Kündigungsschutzklage auf, zusammen mit der Frist von drei Wochen und dem Hinweis, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu suchen. Wird dann nach einer Kanzlei in Bonn gefragt, nennt das System zwei oder drei Namen mit begründung. Ob Ihre Kanzlei dabei ist entscheidet sich an der Frage, ob die Systeme Ihre Schwerpunkte, Ihre Arbeitsweise und Ihre Erreichbarkeit aus verlässlichen Quellen kennen. Die übliche Kanzleiwebsite mit Rechtsgebieten als stichwortliste liefert dafür zu wenig.
Sechs Eigenschaften, die den Plan für KI-Sichtbarkeit einer Kanzlei bestimmen.
Kündigung, Unfall, Trennung, Mahnbescheid, Abmahnung. Mandanten fragen mit ihrem Fall, nicht mit dem Paragrafen. Inhalte, die vom Sachverhalt zur rechtlichen Einordnung führen, werden diesen Fragen zugeordnet.
Viele Rechtsfragen haben eine Frist, und KI-Systeme nennen sie. Wer erklärt, welche Frist gilt und was bis dahin zu tun ist, wird zur Quelle in einem Moment, in dem die Entscheidung für eine Kanzlei schnell fällt.
Die Fachanwaltsbezeichnung ist ein geschütztes, überprüfbares Merkmal und wird von Systemen als Beleg für Spezialisierung verwendet. Sie muss exakt und einheitlich geführt werden, auf der Website und in jedem Verzeichnis.
Erfolgs- und Umsatzzahlen sind berufsrechtlich heikel und bei Rechtsuchenden ohnehin weniger wirksam als eine nachvollziehbare Beschreibung des Vorgehens. Systeme belohnen Erklärung, nicht Prahlerei.
Arbeitsrecht und Familienrecht werden regional gesucht, Markenrecht oder IT-Recht bundesweit. Die Inhalte müssen für jedes Rechtsgebiet die passende Reichweite abbilden, sonst fehlt die Kanzlei bei der einen oder der anderen Frage.
Werbung ist erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist. GEO für Anwälte bewegt sich innerhalb dieses Satzes, und zwar bequem.
Ein konstruiertes Beispiel für eine Kanzlei in Bonn mit drei Berufsträgern und Schwerpunkten im Arbeitsrecht und Familienrecht. Kein Kundenfall, keine echte Kanzlei. Die Tabelle zeigt, welche Fragen während einer Anwaltssuche an KI-Systeme gestellt werden und welche Inhalte sie beantworten, ohne die Grenze des § 43b BRAO zu überschreiten.
| Frage (Beispiel) | Was dahintersteckt | Passender Inhalt | Grenze |
|---|---|---|---|
| „Ich habe eine Kündigung bekommen. Welche Frist gilt und welcher Anwalt in Bonn hilft bei einer Kündigungsschutzklage?“ | Dringlichkeit, Rechtsgebiet, Ort | Seite zur Kündigung mit Frist, Ablauf einer Kündigungsschutzklage, was der Mandant mitbringen soll, Zuständigkeit der Kanzlei | Keine Einschätzung des konkreten Falls, keine Erfolgsaussicht |
| „Was kostet eine erste Beratung beim Anwalt für Arbeitsrecht und übernimmt das die Rechtsschutzversicherung?“ | Kostenangst | Sachliche Seite zu Erstberatung, Vergütung nach RVG oder Vereinbarung, Ablauf mit Rechtsschutz und Beratungshilfe | Keine Rabatte, keine „kostenlos“-Köder |
| „Wie läuft eine Scheidung ab, wenn wir uns über Unterhalt nicht einig sind?“ | Orientierung, Ablauf | Ablaufseite: Trennungsjahr, Antrag, Versorgungsausgleich, Unterhalt, Dauer, Rolle des Anwalts | Allgemeine Darstellung, keine Rechtsberatung im Einzelfall |
| „Welche Kanzlei in Bonn ist auf Arbeitsrecht für Arbeitnehmer spezialisiert?“ | Spezialisierung, Seite der Vertretung | Klare Angabe, welche Seite die Kanzlei vertritt, Fachanwaltsbezeichnungen, typische Konstellationen | Nur verliehene Bezeichnungen, keine Superlative |
| „Kann ich den Anwalt online beauftragen und muss ich persönlich in die Kanzlei kommen?“ | Erreichbarkeit, Praktisches | Seite zu Mandatsablauf: Erstkontakt, Vollmacht, Videoberatung, Unterlagen, Kommunikation | Aktuelle, gepflegte Angaben |
Die meisten Kanzleiwebsites beantworten die vierte Frage mit einer Liste von Rechtsgebieten und sonst nichts. Fristen und Abläufe fehlen, die Kostenfrage wird gemieden, und ob die Kanzlei Arbeitnehmer oder Arbeitgeber vertritt steht nirgends. Jede Lücke ist eine Frage, bei der ein System eine andere kanzlei nennt oder auf ein Portal verweist.
Bemerkenswert ist, wie viel davon schlicht Information ist. Welche Frist gilt, wie ein Verfahren abläuft, was die Erstberatung kostet, welche Seite die Kanzlei vertritt: Das unterrichtet sachlich über die berufliche Tätigkeit und zielt nicht auf einen Auftrag im Einzelfall. Rechtsportale haben mit genau diesen Inhalten in den letzten Jahren die Sichtbarkeit aufgebaut die einzelnen Kanzleien fehlt. KI-Systeme bieten die Gelegenheit, das zu ändern, weil sie Quellen nach Qualität und Passung auswählen und nicht nach Größe.
Für jede typische Mandatskonstellation braucht es eine Seite, die mit dem Lebenssachverhalt beginnt, die rechtliche Einordnung erklärt, Frist und Ablauf nennt und sagt, was die Kanzlei in diesem Fall tut. Nicht „Arbeitsrecht“, sondern „Kündigung erhalten“, „Abmahnung bekommen“, „Aufhebungsvertrag angeboten“. So entsteht ein Fragenkatalog aus den Fällen, die tatsächlich in der Kanzlei ankommen. Wie wir den priorisieren, steht unter GEO-Strategie.
Name der Kanzlei, Berufsträger, Fachanwaltsbezeichnungen, Rechtsgebiete, vertretene Seite, Standort, Erreichbarkeit. Diese Angaben müssen auf der Website, im amtlichen Anwaltsverzeichnis, bei der Rechtsanwaltskammer, im Google-Unternehmensprofil und in Anwaltsverzeichnissen übereinstimmen. Ein Fachanwaltstitel, der nur auf der Website steht ist für ein System ein Widerspruch. Wie wir solche Abweichungen aufdecken, zeigt das GEO-Audit.
§ 43b BRAO erlaubt Werbung, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Berufsordnung konkretisiert das: Rechtsanwälte dürfen über ihre Dienstleistung und ihre Person informieren, Erfolgs- und Umsatzzahlen sind unzulässig wenn sie irreführend sind, und mit Mandanten darf nur mit deren Einverständnis geworben werden. Fachanwaltsbezeichnungen dürfen nur geführt werden, wenn sie verliehen wurden.
Für GEO heißt das: Fast alles, was KI-Systeme brauchen, ist sachliche Unterrichtung. Abläufe, Fristen, Kostenlogik, Spezialisierung, Arbeitsweise. Was Systeme nicht brauchen, ist genau das, was berufsrechtlich problematisch wäre: Superlative, Quoten, Versprechen. Eine Kanzlei, die ihre Arbeit nüchtern erklärt, ist berufsrechtlich auf der sicheren Seite und für Systeme die bessere Quelle. Wir arbeiten innerhalb dieses Rahmens und empfehlen, Texte zu Bezeichnungen und Kosten vor Veröffentlichung mit der zuständigen Rechtsanwaltskammer abzustimmen. Die berufsrechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen als Berufsträger.
Was wir nicht versprechen: eine Nennung bei bestimmten Fragen, eine bestimmte Zahl an Mandatsanfragen oder einen Platz vor einer bestimmten anderen Kanzlei. Zugesagt wird eine dokumentierte Bestandsaufnahme, Inhalte, die die gefundenen Lücken schließen, und eine Beobachtung, die zeigt ob es wirkt. Wie diese Beobachtung aufgebaut ist, erklärt das KI-Monitoring.
Bei Google in der klassischen Liste oft ja. In KI-Antworten weniger, weil Systeme auf die Frage „Welche Kanzlei in Bonn“ keine Portalseite nennen wollen, sondern eine Kanzlei. Dafür brauchen sie eine Quelle, die die Kanzlei beschreibt. Das kann nur die Kanzlei selbst leisten, und die meisten tun es nicht.
Nein, solange sie allgemein über Rechtslage, Fristen und Abläufe informiert und nicht einen konkreten fall bewertet. Das ist dieselbe Art von Information, die Kammern, Verbände und Fachverlage veröffentlichen. Die Grenze liegt bei individueller Einschätzung und bei Formulierungen, die auf einen bestimmten Auftrag zielen.
Gerade dann, weil eine Einzelkanzlei mit zwei klaren Schwerpunkten für Systeme leichter einzuordnen ist als eine Sozietät mit zwölf Rechtsgebieten. Zehn gute seiten zu den Konstellationen, die Sie wirklich bearbeiten, reichen für den Anfang. Was den Umfang bestimmt, steht auf der Seite GEO-Kosten.
Nur mit deren Zustimmung, und in der Praxis wollen das wenige. Wir arbeiten deshalb mit konstruierten, als solche gekennzeichneten Beispielen und mit überprüfbaren Belegen: Fachanwaltschaft, Veröffentlichungen, Vorträge, Mitgliedschaften. Das ist berufsrechtlich sauber und für Systeme belastbarer als ein zustimmungsfreier Satz wie „zahlreiche zufriedene Mandanten“.
Für die anwaltliche Seite ja. Für die notarielle Tätigkeit gelten deutlich strengere Regeln nach § 29 BNotO, die wir auf der Seite GEO für Notare beschreiben. Beide Bereiche müssen auf der Website sauber getrennt sein, inklusive des Hinweises auf den Amtssitz.
Nennen Sie uns Rechtsgebiete, vertretene Seite und Standort. Wir prüfen, wie KI-Systeme heute auf typische Fragen von Rechtsuchenden aus Ihrer Region antworten, und erstellen ein individuelles Angebot.
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